Wiener Klassik Konzert Spielzeit 2017/2018 Festliches Weihnachtskonzert

Festliches Weihnachtskonzert der Klassischen Philharmonie Bonn

Wunderbares von Komponisten aller Stilrichtungen bei der Reihe "Wiener Klassik"

Ein festliches Weihnachtskonzert präsentiert die Klassische Philharmonie Bonn unter Chefdirigent Heribert Beissel am 14. Dezember in der Schwarzwaldhalle. Die Konzerte sind eine lieb gewonnene Tradition vieler Klassikfreunde, die auf die schönste Zeit des Jahres einstimmen. Auf dem Programm steht eine Auswahl von liebevoll für den Anlass zusammengestellten kürzeren Stücken verschiedenster Stilrichtungen. Brahms "Guten Abend, gute Nacht", Bach-Choräle, Vivaldis "Domine Deus", Mozarts "Exsultate, jubilate" reihen sich an weitere Werke von Händel, Dvořák, Albinoni und anderen.

Ihrem Ideal der Nachwuchsförderung verpflichtet freut sich die Klassische Philharmonie Bonn gleich zwei junge Nachwuchstalente als Solisten präsentieren zu können. Der junge Markus Czieharz spielt Tartinis Trompetenkonzert D-Dur, denn „Weihnachten ohne Trompeten, das kann ich mir gar nicht vorstellen“, so der musikalische Leiter Heribert Beissel. Für die gesungenen Partien konnte die Sopranistin Larisa Akbari verpflichtet werden, die bereits im vergangenen Sommer mit dem Orchester konzertierte und großen Anklang beim Bonner Publikum fand.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr. Dringend zu empfehlen ist Heribert Beissels Einführung voller rheinischem Charme bereits um 19.15 Uhr. Die weiteren Konzerte der Reihe "Wiener Klassik" finden am 17. Januar und 6. März 2018 statt. Eintrittskarten sind bei eventim.de (01806 / 57 00 70) sowie allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Weitere Informationen auf www.klassische-philharmonie-bonn.de

Larisa Akbari (Sopran)
Solistin beim "Wiener-Klassik"-Konzert der Klassischen Philharmonie Bonn

Larisa Akbari wurde 1985 in Russland geboren. Sie studierte in Kazan und war Finalistin beim ersten Internationalen Mikhailovs-Gesangswettbewerb in ihrem Heimatland.

Nach einem zweijährigen Engagement am dortigen Stadttheater Tscheboksary setzte sie ihr Masterstudium in Deutschland an der Musikhochschule Köln, Abt. Aachen, bei Professorin Claudia Kunz-Eisenlohr fort. Sie absolvierte Meisterkurse u. a. bei Edita Gruberova und Luana DeVol.

Ihr Debüt in Deutschland gab sie am Schlosstheater Celle in der Produktion von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in der Partie der Konstanze. Weitere Gastverträge führten sie an die Oper Bonn und schließlich an das Theater Aachen, wo sie im Frühjahr 2016 die Partie der Blonde in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ sang. Außerdem sang sie im 6. Sinfoniekonzert „Lass mich nach Paris“ die Lulu-Suite von Alban Berg und „Die sieben Todsünden“ von Kurt Weill zusammen mit dem Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Kazem Abdullah.
In der laufenden Spielzeit 2017/2018 ist sie als Violetta in „La Traviata“ von Giuseppe Verdi am Theater Aachen zu erleben.

Larisa Akbari (Foto: Klassische Philharmonie Bonn)zoom
Larisa Akbari (Foto: Klassische Philharmonie Bonn)
 

Markus Czieharz (Trompete)
Solist beim "Wiener-Klassik"-Konzert der Klassischen Philharmonie Bonn

Markus Czieharz, geboren 1995, erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Trompetenunterricht von seinem Vater Siegfried Czieharz, stellvertretender Solo-Posaunist der Nürnberger Symphoniker. 2010 wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Hannes Läubin und Prof. Thomas Kiechle. Seit 2013 studiert er Trompete bei Prof. Reinhold Friedrich an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Weitere künstlerische Impulse erhielt er durch Klaus Schuhwerk, Laura Vukobratovic, Wim van Hasselt, Max Sommerhalder, Luis González, Kristian Steenstrup, Bo Nielson und Manuel Blanco.

Markus Czieharz (Foto: Klassische Philharmonie Bonn)zoom
Markus Czieharz (Foto: Klassische Philharmonie Bonn)
 

Zahlreiche erste Bundespreise bei "Jugend musiziert" sowohl in der Solo- als auch Ensemblewertung begründeten den Anfang seiner noch jungen Karriere. Mitschnitte und Rundfunkaufnahmen deutscher Hörfunkanstalten bestätigen diese frühen Erfolge auf eindrucksvolle Weise. Noch als Jungstudent erspielte sich der aufstrebende Trompeter beim Deutschen Musikwettbewerb 2013 ein Stipendium der „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“, welches ihm Solokonzerte im gesamten deutschen Bundesgebiet ermöglichte. Anfang 2015 konnte er dann mit dem 3. Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb einen weiteren einschneidenden solistischen Erfolg verbuchen. Es folgte ein Stipendium der Yamaha Music Foundation of Europe. Zudem ist er seit 2015 Stipendiat der Mozart Gesellschaft Dortmund.

Der junge Trompeter tritt regelmäßig als Solist mit diversen Orchestern auf. Zu seinen Partnern zählen u. a. die Stuttgarter Philharmoniker, die Bremer Philharmoniker, die Klassische Philharmonie Bonn, die Mannheimer Kammerphilharmonie oder das Sinfonieorchester Ludwigsburg. Dabei führten ihn seine Soloauftritte in bedeutende deutsche Konzertsäle wie den Herkulessaal München, Konzerthaus Berlin und Dortmund, Laeiszhalle Hamburg, Liederhalle Stuttgart, Philharmonie Essen, Meistersingerhalle Nürnberg oder der Beethovenhalle Bonn.

Neben seinen ausgeprägten solistischen Tätigkeiten gilt seine besondere Leidenschaft der Kammermusik. So ist er festes Mitglied des Blechbläserensembles Salaputia Brass, mit dem er bereits mehrere CD-Produktionen und bundesweite Konzerttourneen hatte. 2014 gründete er mit Studenten aus Wien, Hannover und Karlsruhe ein Quintett namens Ardenti Brass, mit dem er noch im gleichen Jahr den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Blechbläser-Ensembles in Passau gewann. 2016 folgte der 3. Preis beim Internationalen Jan Koetsier Wettbewerb München mit Sonderpreis des Bayerischen Rundfunks. Auch bei Festivals wie den Adelboden Classics, dem Swiss Chamber Music Circle, dem Sauerlandherbst, den Weingartner Musiktagen oder den Gezeitenkonzerten Ostfriesland war er bereits zu hören. 2015 konzertierte er zusammen mit dem Lucerne Festival Orchestra Brass Ensemble.

Orchestererfahrung sammelte er u. a. beim Bundesjugendorchester, dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Bayerischen Staatsorchester, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Münchner und Nürnberger Symphonikern oder dem Symphony Orchestra of India. Die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie z.B. Sir Simon Rattle, Mariss Jansons, Herbert Blomstedt, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Yanick Nézet-Séguin prägte sein Orchesterspiel, das ihn in bedeutende internationale Kulturzentren und die größten Konzertsäle Europas führte.

Markus Czieharz ist seit 2015 Mitglied der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks mit seinem Chefdirigenten Mariss Jansons.


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