art KARLSRUHE überzeugt mit künstlerischer Qualität

24.01.2018


Sonderschau der Sammlung Frieder Burda l’amour fou pour l’art

art KARLSRUHE überzeugt mit künstlerischer Qualität   Sonderschau der Sammlung Frieder Burda l’amour fou pour l’art

Karlsruhe, 24. Januar 2018 – Mit ihren bekannten Markenzeichen wie den zahlreichen One-Artist-Shows, den raumgebenden Skulpturenplätzen und den namhaften Sonderausstellungen, hat die art KARLSRUHE – Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst Erfolgsgeschichte geschrieben. Zur 15. Ausgabe der Kunstmesse (22. bis 25. Februar) warten 215 national sowie international renommierte Galerien aus 15 Ländern in den Karlsruher Messehallen auf. Das Konzept der art KARLSRUHE ist einzigartig und trägt Jahr für Jahr seine Früchte, wie Messechefin Britta Wirtz betont: „Es ist die Tatsache, dass die art KARLSRUHE das komplette Spektrum der Kunst des 20. Jahrhunderts zeigt, obendrein durch jüngste Werke aus den Ateliers flankiert, die dazu beiträgt, dass der Messe-Rundgang auch als anregender Spaziergang durch die Kunstgeschichte empfunden werden kann. Und der Blick in die Künstlerliste zeigt es – die art KARLSRUHE 2018 präsentiert noch mehr Werke der Klassischen Moderne als jemals zuvor. Keiner der Großen, die im vergangenen Jahrhundert unbestritten Kunstgeschichte geschrieben haben, scheint zu fehlen.“

Sonderschau der Sammlung Frieder Burda

Auf der Sonderschau der art KARLSRUHE 2018 präsentiert das Museum Frieder Burda elegant wirkende Räume, mit denen die persönliche Atmosphäre eines privaten Sammler-Salons geschaffen wird. In einzelnen, erlesen eingerichteten Bereichen, die zum Verweilen einladen, treten hochkarätige Kunstwerke aus der Sammlung Frieder Burda in einen spannenden Dialog und erzählen in einem konzentrierten Querschnitt die Geschichte von der l’amour fou pour l’art des Sammlers aus Baden-Baden. Museumsdirektor Henning Schaper zum Auftritt auf der art KARLSRUHE: „Kunstmessen sind Knotenpunkte des Austauschs und der Wahrnehmung. Auch wenn das Verhältnis zwischen Kunstmarkt und Museumsarbeit immer wieder kritisch auf dem Prüfstand steht: Kunstsammeln hat zunächst einmal mit Kunstkaufen zu tun. Umso mehr freuen wir uns, nun mit einigen ausgewählten Highlights unserer Sammlungstätigkeit auf der Messe Karlsruhe präsent zu sein.“

Einblick in das Programm der Aussteller

Kurator der art KARLSRUHE, Ewald Karl Schrade, erklärt: „Die art KARLSRUHE hat von Beginn darauf Wert gelegt, konzeptionell bestimmten Zeiten künstlerischen Schaffens verpflichtet zu sein. Wie wir im Wesentlichen die Malerei und die Bildhauerei promoten, so achten wir auch darauf, dass die zeitliche Abgrenzung von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst erfolgt. Wir sind bemüht, aus dieser Zeit ein möglichst breites Angebotsspektrum zusammenzustellen – vom klassischen, deutschen Expressionismus über Informel, Zero und Pop bis hin zu allerjüngsten Positionen.“
Dies zeigt sich im Programm der Aussteller: So sind beispielsweise Kubisten wie George Braque und Pablo Picasso vertreten. Außerdem werden Bilder von Surrealisten wie Salvador Dalí und Max Ernst zu sehen sein. Von Pierre-Auguste Renoir über Lovis Corinth und Max Beckmann bis zu Joan Miró. Obendrein bietet die kommende art KARLSRUHE spezielle Positionen: Die Galerie Thole Rotermund (Hamburg) wird Bilder von Karl Hofer mitbringen, ebenso Galerie Rudolf (Kampen/Sylt). Der Kunsthandel Hagemeier (Frankfurt) kündigt George Grosz an, und St. Gertrude (Hamburg) setzt auf Hannah Höch (alle in Halle 3). Einige Aussteller überraschen mit Arbeiten von Bildhauern der Klassischen Moderne, beispielsweise mit Ernst Barlach und Käthe Kollwitz (bei Koch-Westenhoff, Lübeck, Halle 3). Auch der Expressionismus verspricht viel: Emil Nolde wird von fünf Galerien vertreten, Ernst Ludwig Kirchner von sechs.

Seit vielen Jahren gehört auch die Kunst der Zero-Bewegung zu den auf der art KARLSRUHE stark vertretenen Kunstrichtungen. Hier verspricht mit Stockebrand + Uekermann ein Galerien-Neuzugang ein spannendes Programm: Den Fokus ihrer Präsentation legen sie unter anderem mit einer One-Artist-Show auf den Zero-Künstler Leo Erb, neben Arbeiten von Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker. Darüber hinaus berichtet Galeristin Sina Stockebrand: „Auf der art KARLSRUHE zeigen wir eine Auswahl quer durch die deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts. Durch die Kombination einzelner Positionen ergeben sich spannende und überraschende Dialoge. Das Ganze mit einem gut überlegtem Standbau interessant inszeniert und ‚garniert‘ mit etwas selteneren Werken zum Beispiel von Georg Karl Pfahler und Kuno Gonschior. Aber auch Arbeiten von Imi Knoebel haben wir mit im Gepäck.“
Auch im Bereich der informellen Kunst, der ungegenständlichen Nachkriegskunst, werden die Aussteller herausragende Werke bieten. Allein vom kürzlich im Alter von 103 Jahren verstorbenen Karl Otto Götz sind Dutzende von Arbeiten angekündigt, da insgesamt vier Aussteller auf die gestische Malerei des prägenden Künstlers setzen. Ebenfalls bei vier Galerien zu sehen ist einer seiner prominentesten Schüler: Gerhard Richter.
„ContemporaryArt 21“ zeigt die dm-arena/Halle 4, dort wird auch 2018 eine hohe Konzentration jüngster Kunst zu entdecken sein. Viele der ausgestellten Werke holen die Galeristen erst kurz vor Messe-Beginn aus den Ateliers. 


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Pressefoto: Der druckfrische art KARLSRUHE-Katalog. (Foto: KMK/Jürgen Rösner)zoom
Pressefoto: Der druckfrische art KARLSRUHE-Katalog. (Foto: KMK/Jürgen Rösner)
Pressefoto: Britta Wirtz (KMK-Geschäftsführerin) und Ewald Karl Schrade (Kurator) präsentierten den druckfrischen art KARLSRUHE-Katalog auf der Pressekonferenz. (Foto: KMK/Jürgen Rösner)zoom
Pressefoto: Britta Wirtz (KMK-Geschäftsführerin) und Ewald Karl Schrade (Kurator) präsentierten den druckfrischen art KARLSRUHE-Katalog auf der Pressekonferenz. (Foto: KMK/Jürgen Rösner)
Pressefoto: Die Pressekonferenz der art KARLSRUHE in der Städtischen Galerie. (Foto: KMK/Jürgen Rösner)zoom
Pressefoto: Die Pressekonferenz der art KARLSRUHE in der Städtischen Galerie. (Foto: KMK/Jürgen Rösner)
 

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Sinah Bäcker

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