Nachhaltige Materialen und Energieeffizienz sind zentrale Faktoren bei Bau- und Sanierungsvorhaben

25.01.2017


Nachhaltige Materialen und Energieeffizienz sind zentrale Faktoren bei Bau- und Sanierungsvorhaben

Karlsruhe, 25. Januar 2017. Nachhaltig, dauerhaft, nachrüstbar – wer baut und saniert, hat diese Kriterien zunehmend im Blick. Im Fokus stehen dabei Themen wie Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien, innovative Heiz- und Klimasysteme sowie nachhaltige Baumaterialien. Umfassend dazu informieren können Interessierte sich auf der Lifestylemesse INVENTA. Sie findet vom 10. bis 12. März 2017 in der Messe Karlsruhe statt. 

Der Messebereich ECO Building der INVENTA vereint ein breites Spektrum von Ausstellern, die ihre Produkte und Dienstleistungen für nachhaltige Bau- und Sanierungsvorhaben vorstellen. Experten beraten über aktuelle Richtlinien und geben Tipps zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Aktuelle Themen und Trends greift ein Fachforum auf. Stark vertreten auf der diesjährigen INVENTA sind wieder die Fertighaus- und Massivhausanbieter, die unterschiedliche nachhaltige Baumaterialien verarbeiten. Weitere Aussteller informieren über Wärmedämmung für die Außenfassade und das Dach und zeigen Fenster sowie Möglichkeiten zur energetischen Fenstersanierung, Türen sowie Tor- und Dachsysteme. Messebesucher können sich einen Überblick zu nachhaltigen Heizsystemen aus den Bereichen Solarthermie, Photovoltaik, Holzpellets, Infrarot und Wärmepumpen sowie effizienter Gas-Brennwerttechnologie verschaffen. Wichtige Themen sind darüber hinaus Dichtsysteme für Keller, Balkon und Dach. Lösungen für den Insekten- und Sonnenschutz sowie Produkte aus dem Bereich Wasser- und Sicherheitstechnik runden das Angebot des Bereichs ECO Building ab. 

Ökologische Materialien für Hausbau und Innenraumgestaltung

Voll im Trend beim Hausbau liegt derzeit Holz. Untersuchungen zufolge werden in Deutschland bereits etwa 16 Prozent aller Neubauten aus diesem nachwachsenden Baustoff gefertigt – Tendenz steigend. Holzhäuser überzeugen vor allem durch ihre hohe Energieeffizienz, die Energie- und Heizkosten spart. Weitere Vorteile sind das gute Raumklima, eine gute Öko-Bilanz und hohe ökologische Verträglichkeit, die besonders für Allergiker Vorteile aufweist. Ganz ohne Chemie kommen die ökologischen Holzhäuser der mhafner GmbH aus Memmingen aus. In den aus Massiv-Holz-Mauern gebauten Häusern kommen keinerlei Leime oder Folien zum Einsatz. Verbunden werden die Bretter mit zu 90 Prozent aus Recycling gewonnen Aluminium-Rillenstiften. Bei einem Rückbau kann das gesamte Holz direkt wiederverwertet werden. Eine natürliche Alternative zu Holz bietet der Baustoff Liapor, den die Kastell Massivhaus GmbH im Programm hat. Der Baustoff besteht aus Ton, der zu Blähton-Kugeln veredelt wird und überdurchschnittliche Leistungen bei Raumklima, Schallschutz und Verarbeitungsqualität aufweist.

Bei Wandbeschichtungen für Wohnräume und Bäder stehen derzeit fugenlose Oberflächen hoch im Kurs. Feuchtigkeitsregulierende und wasserabweisende mineralische Kalkputze setzen natürliche Bindemittel ein und sorgen somit für ein allergenfreies Raumklima. Die hohe Alkalität von Kalk verhindert zudem die Schimmelbildung. Zu den Spezialisten für fugenlose Oberflächen gehören die malerei aus Ettlingen und die Weber GmbH Farbe & Raum, Malsch.

Thema Dämmen wird immer wichtiger

Energieeffizienz und Wärmedämmung sind mittlerweile entscheidende Kriterien, wenn es um den Bau, Kauf oder die Sanierung einer Immobilie geht. Zu den wichtigsten Maßnahmen, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu erhöhen, gehört die Dämmung der Hausfassade. Je nach Bauart und Erscheinungsbild des Hauses gibt es verschiedene Möglichkeiten der Fassadendämmung. Auf eine Kerndämmung mit Flocken aus Glaswolle setzt etwa die Firma Bauflock, die mit ihrer Niederlassung Süd in Rastatt sitzt. Bei älteren Häusern mit zweischaligem Mauerwerk kann das Dämmmaterial  preiswert, schnell und ökologisch unbedenklich gedämmt werden – ohne dass sich das Haus optisch verändert. Dazu werden die Glaswollflocken, die mit einer wasserabweisenden Schicht versehen sind, mit großem Druck in die Zwischenräume der doppelten Außenmauer eingeblasen.

Auch über Fenstersanierungen ist es ohne großen Aufwand und ohne optische Veränderungen am Gesamtbild des Hauses möglich, Energie einzusparen. Sind die Fensterrahmen aus Holz oder Kunststoff in gutem Zustand, reicht als kostengünstige Alternative zum kompletten Fenstertausch oftmals der Austausch der Isolierglasscheibe, der Dichtungen und die Justierung der Beschläge aus, um die energetischen Nachteile bestehender gegenüber neuen Fenstern auf ein Minimum zu reduzieren. Der Fensterspezialist Kauselmann GmbH aus Bretten demontiert mit speziellen Techniken und Geräten die Altverglasung ohne Schmutz und ohne Beschädigung am Fensterrahmen und setzt anschließend das neue Glas samt fensterspezifischer Dichtung ein. Bei Holzfenstern ohne vorhandene Dichtung ist auch deren nachträglicher Einbau möglich. 

Energieberatung im Sanierungsmobil

Für Gebäudeeigentümer hat sich in Sachen energetischer Sanierung 2017 viel geändert. Seit dem 1. Januar müssen bestehende Heizungsanlagen schrittweise mit dem EU-Effizienzlabel nachetikettiert werden. Mit Beginn des Jahres gibt es außerdem wieder Fördergelder für Solarstromspeicher. Ende des Jahres müssen zudem vor dem Jahr 1987 in Betrieb genommene Heizungsanlagen stillgelegt werden sowie vor 1985 errichtete Kamin- und Kachelöfen mit zu hohen Staub- und Kohlenmonoxidwerten.

Wer energieeffizient sanieren möchte, kann auf der INVENTA Kontakt zu Gebäudeenergieberatern aus der Region und den Experten von „Zukunft Altbau“ aufnehmen. Am „Treffpunkt Energieberatung“, der dieses Jahr im neuen Sanierungsmobil Baden-Württemberg in der dm-arena stattfindet, informiert das vom Landesumweltministerium geförderte Programm „Zukunft Altbau“ gemeinsam mit rund zehn Gebäudeenergieberatern aus dem Karlsruher Energieberaternetzwerk. Die Messebesucher erwarten eine kostenfreie Erstberatung und konkrete Tipps, wie sie ihr Gebäude energetisch fit für die Zukunft machen können.

Kontakt

Silvia Bellmann

Isabelle Bohnert

Pressereferentin
T +49 721 3720-2304
F +49 721 3720-99-2304
E isabelle.bohnert@messe-karlsruhe.de

 

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