Rendezvous der Wissenschaft trifft Nobelpreisträger

12.01.2017


KMK fördert mit akademischem Netzwerktreffen Wissenschaftsstandort Karlsruhe

Rendezvous der Wissenschaft trifft Nobelpreisträger - KMK fördert mit akademischem Netzwerktreffen Wissenschaftsstandort Karlsruhe

Karlsruhe, 12. Januar 2017 – Am 11. Januar sind auf Einladung der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) rund 150 Gäste aus Wissenschaft, Forschung und Medizin zum „Rendezvous der Wissenschaft“ im Konzerthaus zusammengekommen. Ehrengast und Redner des Abends war der Nobelpreisträger und Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen Professor Stefan W. Hell. Er wurde 2014 mit den Amerikanern Eric Betzig und William E. Moerner mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.

Hell hat den Nobelpreis für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der ultrahochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie erhalten. Es gelang ihm, die Grenzen der Lichtmikroskopie zu sprengen. Der Physiker wies nach, dass das Auflösungsvermögen des Fluoreszenzmikroskops von der Beugung des Lichts entkoppelt und auf Bruchteile der Lichtwellenlänge gesteigert werden kann. Winzigste Strukturen wie Mitochondrien können somit in lebenden Zellen sichtbar gemacht werden. So gelang es Hirnforschern 2008 mit dieser Mikroskopie-Technik erstmals, die Bewegungen einzelner Synapsenbestandteile in lebenden Nervenzellen zu vergrößern und zu beobachten. Das Publikum aus Wissenschaft und Forschung würdigte Hells bahnbrechende Forschungsleistung, die er in seinem Vortrag „Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert“ im Konzerthaus vorstellte, mit Beifall und hohem Respekt.

„Seit 2009 bringt unsere akademische Netzwerkreihe „Rendezvous der Wissenschaft“  Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) zusammen. Die KMK trägt somit aktiv – im Auftrag und Sinne der Stadt Karlsruhe – dazu bei, hochkarätige Netzwerke über Institutionen und Disziplinen hinweg zu initiieren und zu fördern“, unterstrich KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz. „Ziel ist es, Karlsruhes Ruf als Top-Standort für Wissenschaft und Innovation mit internationaler Strahlkraft zu stärken.“ Wirtz hob in diesem Zusammenhang das besondere Engagement von Professor Manfred Popp vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervor, auf dessen Initiative die Teilnahme von Professor Hell am Rendezvous der Wissenschaft maßgeblich zustande kam. 


Kontakt

Aurelia Peric

Aurelia Peric

Pressereferentin
T +49 721 3720-2309
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E aurelia.peric@messe-karlsruhe.de

 

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