Jonathan Meese Träger des 10. Hans Platschek Preises

10.11.2016


Rahmenprogramm der art KARLSRUHE 2017 steht

Jonathan Meese Träger des 10. Hans Platschek Preises - Rahmenprogramm der art KARLSRUHE 2017 steht

Karlsruhe, 10. November 2016. Wenn die lichtdurchfluteten Messehallen bereits zum 14. Mal vom 16. – 19. Februar 2017 ihre Tore öffnen und zahlreichen Besuchern eine perfekte Melange aus Klassischer Moderne und Gegenwartskunst offerieren, ist die Kunstmessen-Saison mit der art KARLSRUHE eröffnet. Neben drei Sonderausstellungen, rund 180 One-Artist-Shows und 19 Skulpturenplätzen werden 210 Galerien mit Werken von nationalen sowie internationalen Künstlern in den Karlsruher Messehallen aufwarten. Die art KARLSRUHE zieht jährlich rund 50.000 Besucher in die Fächerstadt.

Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift

„Jonathan Meese ist ein Künstler mit einer wunderbar überbordenden Lust an der Sprache – in seinen aberwitzig-genialen Bildtiteln ebenso wie in seinen ‚ERZ‘-Mantras, die seine Bilder überziehen und akzentuieren“, so Florian Illies vom Berliner Auktionshaus Villa Grisebach. Der Kunsthistoriker und Journalist zeichnet in diesem Jahr als Juror des zehnten Hans Platschek Preises verantwortlich. Die besondere Verbindung zwischen dem Bildlichen und Schriftlichen findet Florian Illies, Ex-„FAZ“-Redakteur und Mitgründer der Kunstzeitschrift „Monopol“, jedoch nicht nur in der Malerei, sondern auch in Meeses Texten, „die in ihrer Wildheit, ihrer kühnen Sprachverbiegung, ihrem scheinbaren Irrwitz von größter Präzision und Schönheit sind“.
Jonathan Meeses Werk umfasst neben Malerei, Zeichnung, Collagen und Skulpturen auch Installationen, Videokunst, Performances und Theater-arbeiten sowie Aktionen. Seit 1999 ist er in zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsent. Auf dem Stand der Hans Platschek Stiftung in Halle 1 treffen sich die Werke beider Künstler zum bildlichen Dialog. Jonathan Meese erhält dabei Raum für eine Einzelschau gegenüber von ausgewählten Arbeiten Hans Platscheks, der im Jahr 2000 gestorben ist.

art KARLSRUHE-Preis wird zum 10. Mal verliehen

Aus über 180 Einzelpräsentationen wählt eine Fachjury die gelungenste One-Artist-Show und zeichnet einen Künstler und seinen Galeristen gleichermaßen aus. Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH: „Kaum zu glauben, aber so ist es: Am Freitag, 17. Februar 2017, wird bereits zum zehnten Mal der art KARLSRUHE-Preis für die beste One-Artist-Show vergeben. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Karlsruhe stellen gemeinsam 15 000 Euro zur Verfügung, um Arbeiten des Preisträgers für die art KARLSRUHE-Collection zu erwerben, die stetig wächst und von der Städtischen Galerie betreut wird. Dass das Preisgeld dem Ankauf vorbehalten bleibt, erscheint mir vorbildlich, drückt sich doch auf diese Weise eine besondere Wertschätzung aus.“

ARTIMA art meeting 2017 – das Forum zur Kunst der Zukunft

Über zwei Tage hinweg wird die art KARLSRUHE von einem offen zugänglichen Symposium begleitet, das den Fragen der Branche gewidmet ist. Ob es um die Leidenschaft der Sammler, um Kunst als Kapitalanlage, um kulturpolitische Auseinandersetzungen oder eben um die Kunst selbst geht: Stets liefert das Symposium der art KARLSRUHE nachhaltig wirkende Anregungen, die vom Handel oder der Politik aufgegriffen werden. Der Förderer und gleichzeitig Partner ist ARTIMA, die Kunstversicherung der Mannheimer Versicherung AG.
2016 drehte sich die Debatte um das umstrittene Kulturgutschutzgesetz, wohingegen 2017 der Fokus  wieder auf der Kunst selbst liegen wird. Am Donnerstag, 16. Februar 2017, 14 Uhr, wird auf der Bühne in der dm-arena/Halle 4 unter der Moderation des Düsseldorfer Kunstjournalisten Carl Friedrich Schröer über „Malerei in politischen Zeiten“ diskutiert, und am Freitag, 17. Februar 2017, 14 Uhr, steht als Thema „Gestaltung in digitalen Zeiten“ auf dem Programm. Teilnehmen an der Podiumsdiskussion „Die Kunst der Zukunft“ werden jeweils drei prominente Persönlichkeiten, Künstler ebenso wie Museumsdirektoren.


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Sinah Bäcker

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