Kongressstadt Karlsruhe im Stadtgeburtstagsjahr sehr gefragt

10.07.2015


KMK festigt den Ruf Karlsruhes als Kongressdestination der Spitzenklasse

Kongressstadt Karlsruhe im Stadtgeburtstagsjahr sehr gefragt: KMK festigt den Ruf Karlsruhes als Kongressdestination der Spitzenklasse

Die Stadt Karlsruhe feiert 2015 ihren 300. Geburtstag und ist im Jubiläumsjahr als Kongressstandort ganz besonders gefragt. Mit seinem vielseitigen Gebäudeensemble im Herzen der Stadt zählt das städtische Kongresszentrum seit drei Jahrzehnten zu den Top-Adressen für renommierte nationale und internationale Veranstaltungen. Dabei liegt der Fokus zunehmend auf zukunftsorientierten Themen, die an die besonderen Stärken Karlsruhes und der gesamten Technologieregion anknüpfen. „Als Messe- und Kongress-Gesellschaft sehen wir es als unsere Aufgabe – im Auftrag und Sinne der Stadt – den Tagungsstandort Karlsruhe mit unserer konsequent thematischen Strategie erfolgreich zu positionieren. Ganz besonders wertvoll ist dabei die partnerschaftliche Unterstützung unseres weitverzweigten lokalen Netzwerks“, erklärt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK).

Die Strategie der KMK geht auf: 2014 war mit 9,7 Millionen Euro das umsatzstärkste Jahr im Geschäftsbereich Kongress seit seiner Neuausrichtung mit Fokus auf die Bereiche IT, Wissenschaft, Recht, Handel und Wirtschaft, Medizin sowie Politik und Gesellschaft im Jahr 2009. Karlsruhe zählt zu den TOP 15 der Kongressstandorte in Deutschland. 135 internationale Kongresse mit 115.000 Teilnehmern sowie knapp 150 Kulturveranstaltungen mit circa 172.000 Besuchern wurden 2014 durchgeführt.

Kongresszentrum ist wichtiger Imagefaktor für Karlsruhe  

Das Jahr 2015 bringt eine beachtliche Zahl von auch international bedeutenden Kongressen nach Karlsruhe und unterstreicht damit die Attraktivität der Fächerstadt im Jahr ihres 300. Geburtstags. Einen besonderen Höhepunkt markierte die 13. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz. Der Einladung des federführenden Veranstalters Deutsch-Russisches Forum folgten gut 500 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und von nicht-staatlichen Organisationen aus über 50 russischen und mehr als 30 deutschen Städten und Gemeinden. Diese Rekordteilnehmerzahl verdeutlicht das große Interesse am gemeinsamen Erfahrungsaustausch und die herausragende Bedeutung dieser Konferenz in der interkommunalen Zusammenarbeit. Weitere Top-Veranstaltungen des ersten Halbjahrs 2015 waren der Deutsche Stiftungstag als europaweit größter Stiftungskongress mit mehr als 1.600 Besuchern sowie die von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) organisierte 66. Jahrestagung. Sie brachte rund 1.200 nationale und internationale Experten sowie knapp 500 Vertreter von Medizintechnik-Ausstellern in das Kongresszentrum. 

Zu den Highlights des Kongresskalenders im zweiten Halbjahr zählt unter anderem der 85. Deutsche Archivtag, größter europäischer Fachkongress für das Archivwesen, vom 30. September bis 2. Oktober. „Nach 25 Jahren kommt der Archivtag wieder in die Stadt, in der 1990 der erste gesamtdeutsche Archivtag stattfand und in der mit der Kongress GmbH das Konzept der Archivistica, der heute größten Fachmesse für das Archiwesen in Europa, entwickelt wurde,“ sagt Dr. Ernst Otto Bräunche, Leiter des Stadtarchivs Karlsruhe. „Das diesjährige Motto 'Transformation ins Digitale' passt auch perfekt zu unserer Tagungsstadt Karlsruhe. Sie hat als einer der weltweit führenden Innovationsstandorte für IT eine besondere Kompetenz auf diesem Feld.“

Die langjährigen Beziehungen zwischen Karlsruhe und der westindischen Millionenmetropole Pune werden im Herbst um eine Facette bereichert. Die internationale Bildungskonferenz EDUCON bringt vom 6. bis 7. Oktober 2015 etwa 100 hochrangige Vertreter aus dem indischen Bildungssektor, Verwaltung und Politik in das Kongresszentrum der Fächerstadt. Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen den indischen Teilnehmern untereinander, aber auch mit Vertretern aus anderen Ländern zu drängenden Themen im Bildungssektor.

Fachleute aus Wissenschaft und Industrie treffen sich vom 26. bis 28. Oktober in der Stadthalle auf dem 6. MikroSystemTechnik-Kongress. Als gemeinsame Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Landes Baden-Württemberg und des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) hat sich der Kongress mit etwa 900 Teilnehmern zum bedeutendsten nationalen Forum der Mikrosystemtechnik-Szene entwickelt. Partner des MikroSystemTechnik-Kongresses und Teil des umfassenden Expertennetzwerks der Messe Karlsruhe ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), eine der weltweit führenden Forschungs- und Lehreinrichtungen. „Mit der KMK verbindet uns seit Langem eine sehr erfolgreiche Kooperation bei der Durchführung wissenschaftlicher Kongresse. Gemeinsam gelingt es uns immer wieder, zahlreiche Experten aus der ganzen Welt nach Karlsruhe zu bringen. Das stärkt den Wissenschafts- und Kongressstandort gleichermaßen und ist darüber hinaus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region“, unterstreicht der diesjährige Leiter des MikroSystemTechnik-Kongresses und Bereichsleiter am KIT, Prof. Dr. Volker Saile.

Den Abschluss des hochkarätig bestückten Konferenzprogramms im Stadtjubiläumsjahr bilden zwei politische Veranstaltungen. Am 16. November lädt der Städtetag Baden-Württemberg zu seinem Kongress „Die europäische Stadt – Stadt in Europa“ in die Stadthalle ein. Erwartet werden hochrangige politische Vertreter, unter anderem der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther Oettinger. „Karlsruhe ist durch die unmittelbare Nähe zu Frankreich und als innovativer Motor für die Zusammenarbeit von Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft schon immer eine Stadt mit europäischer Perspektive gewesen“, sagt Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des baden-württembergischen Städtetags. „Zudem profitieren wir als Veranstalter auch vom grenzüberschreitenden Netzwerk der Messe Karlsruhe.“ Vom 13. bis 15. Dezember findet bereits zum zweiten Mal der CDU-Bundesparteitag in der Messe Karlsruhe statt. 

Modernisierung ist Teil der städtischen Zukunftsstrategie

Um das Vermarktungspotenzial für neue, internationale Veranstaltungen künftig weiter zu erhöhen, wird die Stadthalle als Herzstück des Kongresszentrums am Festplatz saniert. Ab Mitte 2017 wird das Gebäude  innenarchitektonisch, technisch und energetisch aufgewertet. Über 50 Millionen Euro fließen in das Projekt. Die fünf Veranstaltungssäle für bis zu 4.000 Personen, fünf Konferenzräume für bis zu 530 Personen, 17 Seminarräume und drei Foyers mit insgesamt 6.000 Quadratmetern Fläche spiegeln nach der Modernisierung die Stärken des Standorts Karlsruhe – Forschung und Innovation – noch besser wider. Die Schließzeit der Stadthalle ist für 26 Monate anberaumt. Adäquate Alternativen für Veranstaltungen bieten in dieser Zeit die Gartenhalle, die Schwarzwaldhalle und das Konzerthaus am Festplatz sowie das Konferenz Center und die Hallen der Messe Karslruhe. „Die neu sanierte Stadthalle wird ihren Teil dazu beitragen, dass die Stadt Karlsruhe nach Jahren intensiver Bautätigkeiten in der Innenstadt im Jahr 2019 generell im neuen Licht erstrahlen wird“, so KMK-Chefin Britta Wirtz.   


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Aurelia Peric

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